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In
jeder Schwangerschaft besteht ein Risiko für eine Chromosomenstörung
eines Kindes. Dieses Risiko hängt im Wesentlichen vom mütterlichen Alter
ab. Die häufigste beim Neugeborenen diagnostizierte Chromosomenstörung
ist das Down- Syndrom (Trisomie 21). Eine individuelle Risikoberechnung für
eine Chromosomenstörung des ungeborenen Kindes ist mit dem Ersttrimester-
Screening möglich.
In
der 11+0 bis 13+6 Schwangerschaftswoche wird die Nackentransparenz
(Nackenfalte) des Embryos gemessen. Mit Hormonbestimmungen
aus dem Blut der Schwangeren (PAPP-A, ß-HCG), und unter Einbeziehung
weiterer Faktoren wie zum Beispiel des mütterlichen Alters, kann anhand
eines Rechenprogramms das individuelle Risiko für ein betroffenes Kind
berechnet werden. Je nach dem wie viele Parameter in die Bestimmung
einfließen, liegt die Detektionrate bei ca. 80-90 Prozent. Sollte ein erhöhtes
Risiko berechnet werden, wäre der Schwangeren zur weiteren Abklärung zu
raten (Amniozentese, Chorionzottenbiopsie).
Ein
Termin zum Ersttrimester- Screening kann unter der Telefon- Nummer 0941/
53710 vereinbart werden. Die Kosten für das Screening werden in der Regel
nicht von den Krankenkassen übernommen.
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