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Kompetenzzentrum
für
Humangenetik,
Gynäkologie und
Laboratoriumsmedizin
Bahnhofstraße
13
(VICTORIA-Haus)
93047 Regensburg
Tel: 0941-53710
FAX: 0941-53708
E-Mail:
www.staber-kollegen.de
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Achondroplasie
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FGFR3-Gen
(Fibroblastenwachstumsfaktor-Rezeptor 3; Genort: 4p16.3; OMIM 100800)
Erbgang:
Autosomal dominant |
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Aus der Gruppe der Osteochondrodysplasien ist der Phänotyp der
Achondroplasie charakterisiert durch einen dysproportionierten Kleinwuchs mit
einem langen Rumpf, sowie kurzen Extremitäten, die vor allem in Relation
stark verkürzte proximale Segmente (Oberarme, Oberschenkel) zeigen. Weiterhin finden sich ein großer Kopf, eine Mittelgesichtshypoplasie mit
prominenter Stirn und eingefallener Nasenwurzel und sog. „Dreizackhände“ durch einen vergrößerten Abstand zwischen dem 3. und 4. Finger.
Bei Patienten mit Achondroplasie ist in ca. 98% der Fälle eine G(1138)A Punktmutation im FGFR3-Gen (fibroblast growth factor regulator 3)
nachweisbar, etwa 1% zeigen eine G(1138)C Punktmutation. Im entsprechenden Protein führt dies in beiden Fällen zu einem Aminosäureaustausch von
Glycin in Position 380 durch Arginin. In der Literatur sind bisher 2 weitere sehr seltene Mutationen beschrieben
(Gly375Cys,Gly346Glu).
Mehr als 80% der Fälle sind sporadisch durch
Neumutationen. Es gibt Hinweise, dass bei erhöhtem väterlichem Alter das
Risiko einer Neumutation für Achondroplasie zunimmt. |
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Untersuchungsmethode: |
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Aus
einer Blutprobe (ca. 2 ml EDTA- Blut) wird die genomische DNA isoliert.
Das die zu untersuchenden Mutationen beinhaltende Exon des FGFR3- Gens
wird mit Hilfe der PCR- Reaktion amplifiziert und anschließend einer
Sequenzelektrophorese unterzogen. Die Exonsequenz wird auf das Vorliegen
von Mutationen untersucht.
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Untersuchungsdauer: |
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ca.
1-2 Wochen |
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Literaturhinweise
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Rousseau et al., Nature, 371:252- 254, 1994
Ikegawa et al., Hum Genet (3):309- 311, 1996
Shiang et al., Cell 78:335- 342, 1994
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