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Aus
der Gruppe der Osteochondrodysplasien ist der Phänotyp der Achondroplasie
charakterisiert durch einen langen Rumpf, sowie kurze Extremitäten, die
vor allem in Relation stark verkürzte proximale Segmente (Oberarme,
Oberschenkel) zeigen. Weiterhin findet sich ein großer Kopf, eine
Mittelgesichtshypoplasie und sog. "Dreizackhände".
Die
Vererbung folgt einem autosomal- dominanten Erbgang mit kompletter
Penetranz. Mehr als 90% der Fälle werden als sporadisch betrachtet.
Die
zugrundeliegende Mutation stellt in 96% der Fälle eine G(1138)A
Punktmutation im FGFR3- Gen (fibroblast growth factor regulator 3) dar. Im
entsprechenden Protein führt dies zu einem Aminosäureaustausch von
Glycin in Position 380 durch Arginin. 3% der Betroffenen zeigen an der
gleichen Position eine Punktmutation von G(1138)C entsprechend einem
Aminosäureaustausch von Glycin in Position 380 durch Glutamin. In der
Literatur sind bisher 2 weitere sehr seltene Mutationen beschrieben. |